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Heizkosten: Mieter werden monatlich über ihren Gasverbrauch informiert

11.02.2022
Heizkosten: Mieter werden monatlich über ihren Gasverbrauch informiert

Seit Jahresbeginn müssen Mieter monatlich darüber informiert werden, wie hoch ihr aktueller Gasverbrauch ist, sofern dieser fernabgelesen wird. Das besagt die neue Heizkostenverordnung. Durch eine höhere Transparenz sollen Haushalte unterstützt werden, Energie und Kosten zu sparen.

Neue Heizkostenverordnung

Seit Januar müssen Eigentümer ihren Mietern monatliche Informationen über deren Gasverbrauch zukommen lassen, so sieht es die neue Heizkostenverordnung vor. Verpflichtend ist dies für Haushalte, die über digitale, fernablesbare Messgeräte verfügen. Ältere analoge Zähler sollen laut Vorgabe bis spätestens Ende 2026 entsprechend modernisiert werden.

Jedoch fallen nicht alle Eigentümer unter die neue Informationspflicht. Mieteinheiten mit Etagenheizung bleiben beispielsweise außen vor. Generell gilt die neue Verordnung für alle Vermieter, die bereits zuvor zur verbrauchsabhängigen Abrechnung verpflichtet waren.

Mehr Transparenz für Verbraucher

Gegenüber der herkömmlichen jährlichen Heizkostenabrechnung soll die monatliche Einsicht eine fortlaufende Transparenz über den eigenen Energieverbrauch schaffen. Die Information muss laut Verordnung Angaben zum aktuellen Verbrauch von Heizenergie und Warmwasser enthalten, den Verbrauch des Vormonats und des entsprechenden Monats aus dem Vorjahr sowie allgemeine Durchschnittswerte zum Vergleich.

Höhere Betriebskosten für Mieter?

Aber: Der höhere Mess- und Verwaltungsaufwand kostet Geld. Dass Mieter davon unberührt bleiben, halten Experten für unwahrscheinlich. So geht beispielsweise der Deutsche Mieterbund davon aus, dass sich die Kosten für den Service nachträglich in den Betriebskostenabrechnungen wiederfinden.

Beim marktführenden Ablesedienstleister Techem ist man hingegen überzeugt, dass der Mehraufwand effektiv hilft, den Energieverbrauch von Haushalten zu reduzieren und damit Kosten zu sparen. "Für Verbraucherinnen und Verbraucher dürfte das damit verbundene Einsparpotenzial den etwas höheren Verwaltungsaufwand deutlich übersteigen", teilt das hessische Unternehmen mit.

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft.de

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