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Heizkosten werden ab 2022 transparenter

22.02.2021
Heizkosten werden ab 2022 transparenter

Viele Verbraucher wünschen sich mehr Informationen über ihre Heizkosten. Fast drei Viertel der Haushalte in Deutschland fänden monatliche Updates hilfreich - das geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Energiedienstleisters ista hervor. Laut EU-Beschluss soll dies ab dem kommenden Jahr möglich werden.

Haushalte wünschen sich digitale Heizkosten-Infos

73 Prozent der Befragten wünschen sich monatliche Informationen über ihren Heizenergieverbrauch bzw. die damit verbundenen Kosten während der Wintermonate. Dabei bevorzugt das Gros der Verbraucher digitale Wege: beispielsweise per E-Mail, Online-Portal oder App.

"Die Digitalisierung ermöglicht eine häufigere und bessere Information über den Energieverbrauch und die Heizkosten", sagt Thomas Zinnöcker, CEO von ista. "Der Wunsch der Verbraucher nach mehr Verbrauchstransparenz ist daher voll nachzuvollziehen. Vor allem, weil immer mehr Menschen genau darauf achten, optimal und effizient zu heizen - um Kosten zu sparen, aber auch der Umwelt und dem Klima zuliebe."

Jährliche Heizkostenabrechnung ist noch die Regel

Üblicherweise erhalten Mieter in Mehrfamilienhäusern in Deutschland einmal im Jahr eine Heizkostenabrechnung - bei einer Zentralheizung über den Vermieter, bei einer Etagenheizung direkt vom Gasanbieter. Ab 2022 soll laut EU-Beschluss eine zusätzliche monatliche Verbrauchs- und Kosteninformation hinzukommen. Voraussetzung dafür ist, dass im Gebäude fernauslesbare digitale Zähler verbaut sind, sogenannte Smart Meter.

Heizenergie und Warmwasser machen etwa 85 Prozent des Energieverbrauchs von Haushalten in Deutschland aus - und damit einen Großteil der CO2-Emissionen von Gebäuden. Die zusätzlichen Verbrauchsinformationen sollen vor diesem Hintergrund wesentlich zur Steigerung von Energieeffizienz und Klimaschutz beitragen.

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft.de

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