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Strompreise 2016: Auch die Netzentgelte steigen

18.10.2015
Strompreise 2017: Auch die Netzentgelte steigen

Zum Jahreswechsel steigen die Netzgebühren für den Stromtransport. Nach einer LichtBlick-Analyse erhöhen 22 der 29 untersuchten Netzbetreiber zum 1. Januar 2016 ihre Entgelte. Einem Durchschnittshaushalt entstehen so Mehrkosten von bis zu 38 Euro pro Jahr. Im Durchschnitt steigen die Kosten für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3000 kWh um rund zehn Euro. Die Netznutzungsentgelte werden für Betrieb und Neubau von Stromnetzen von den Netzbetreiber bie den Stromanbietern eingefordert. Am Ende bezahlt werden sie von jedem einzelen Stromkunden, die diese sind Bestandteil des Strompreises. Die Netzentgelte machen damit fast ein Drittel des Strompreises im Jahr 2016 aus.

Besonders stark erhöht werden die Netzentgelte nach der Lichtblick Analyse in Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen. "Die Netzentgelte stellen für Haushalte eine wachsende Belastung dar. Im Sinne des Verbraucherschutzes muss die Politik die Monopolrenditen der Netzbetreiber endlich konsequent kappen", sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.

Besonders teuer wird es 2016 für Haushalte im Gebiet der Netze BW in Baden-Württemberg. Sie müssen 15 Prozent mehr zahlen. Und auch die Betreiber Energienetz Mitte in Hessen und Niedersachsen sowie die Schleswig-Holstein Netz AG lassen Verbraucher im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Beide Unternehmen erhöhen ihre Netzentgelte um rund 10 Prozent. Auch die Höhe der Kosten variiert. Auffallend hoch fallen die Gebühren der Netzbetreiber Schleswig-Holstein AG und der E.dis AG in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aus. Mit rund 12 Cent pro Kilowattstunde rufen sie doppelt so hohe Kosten auf wie zum Beispiel die Wesernetz Bremen GmbH mit 6 Cent.

Die Strompreise in Deutschland sind regional sehr unterschiedlich. Ursache hierfür sind unter anderem die Netzentgelte. Die unterschiedlichen Strompreise in Deutschland werden eindrucksvoll sichtbar mit dem Atlas für Strompreise.

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