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Verbraucherschützer fordern: Gas-Umlage erst ab November

12.08.2022
Verbraucherschützer fordern: Gas-Umlage erst ab November

Nach Plänen der Bundesregierung sollen die hohen Gasbeschaffungskosten ab dem 1. Oktober im Rahmen einer Umlage an die Haushalte weitergegeben werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnt nun vor einem "drohenden Chaos" für Gaskunden und fordert, die Einführung der Umlage auf den 1. November zu verschieben.

Gas-Umlage ist "schlecht gemachter Schnellschuss"

Ramona Pop, Vorständin des vzbv: "Die Bundesregierung will die Gasumlage schon zum 1. Oktober einführen, aber es sind noch viel zu viele Fragen offen. Es ist ungeklärt, ob Haushalte und Unternehmen mit Festpreisverträgen und mit Fernwärmeversorgung die Umlage zahlen müssen, oder ob andere Haushalte die Mehrbelastung zusätzlich tragen müssen. Es ist auch nicht geklärt, wie und mit welchen Fristen die Energieversorgungsunternehmen diese Preiserhöhung an ihre Kund:innen weitergeben können. Zudem ist noch offen, ob der Staat mit der Mehrwertsteuer an der Umlage mitverdient."

Die Bundesvertretung der Verbraucherzentralen kritisiert die Umlage in ihrer geplanten Form als "handwerklich schlecht gemachten Schnellschuss". Die Diskussion darum trage zu einer massiven Verunsicherung der Menschen bei.

Verunsicherte Verbraucher

"Die Bundesregierung muss jetzt die Notbremse ziehen, die offenen Fragen kurzfristig klären und die Einführung der Umlage mindestens um einen Monat auf den 1. November verschieben", fordert vzbv-Vorständin Pop. "Die Menschen müssen vorher wissen, was auf sie zukommt - nicht erst nach Einführung eines für die Verbraucher:innen so kostspieligen Instruments. Zudem muss die Bundesregierung zeitgleich mit der Umlage ein Hilfspaket auf den Weg bringen, um zielgerichtet die Verbraucher:innen zu unterstützen, die heute schon finanziell an der Grenze ihrer Belastbarkeit sind."

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft.de

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