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Bundesregierung beschließt Heizkostenzuschuss - alle Informationen auf einen Blick

03.02.2022
Bundesregierung beschließt Heizkostenzuschuss - alle Informationen auf einen Blick

In der laufenden Heizperiode sind die Energiepreise stark gestiegen. Um die im Sommer für Millionen Verbraucher anstehenden Nachzahlungen sozial zu entschärfen, hat die Bundesregierung den angekündigten Heizkostenzuschuss für Haushalte mit geringem Einkommen beschlossen.

Einmalzahlung für Wohngeld- und BAföG-Empfänger

Der Heizkostenzuschuss soll einmalig im Juni 2022 an berechtigte Haushalte gezahlt werden - die Regierungsfraktionen haben sich darauf verständigt, ein entsprechendes Gesetz in den Bundestag einzubringen. Die Eckpunkte auf einen Blick:

  • Anspruch auf den Zuschuss haben Haushalte, die Wohngeld beziehen, sowie Auszubildende und Studierende, die BAföG erhalten.
  • Alleinlebende Wohngeldempfänger erhalten 135 Euro, Zwei-Personen-Haushalte 175 Euro, für jedes weitere Familienmitglied kommen 35 Euro hinzu.
  • An Auszubildende und Studierende mit BAföG werden 115 Euro gezahlt.
  • BAföG-Empfänger müssen den Zuschuss beantragen, alle anderen Berechtigten erhalten ihn automatisch.

 

Zuschuss kostet 190 Millionen Euro

Laut Schätzung könnten rund 710.000 Wohngeld-beziehende Haushalte sowie 485.000 Studierende und Auszubildende vom Zuschuss profitieren. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen rechnet mit einer Gesamtsumme von knapp 190 Millionen Euro.

500 Euro pro Haushalt wären "angemessen"

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt der Anteil der Energiekosten am Gesamtbudget von Haushalten mit niedrigem Einkommen inzwischen bei fast zehn Prozent. Besserverdiener zahlen anteilig nur die Hälfte.

Vor diesem Hintergrund begrüßt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den Heizkostenzuschuss zwar grundsätzlich, kritisiert ihn jedoch als zu niedrig: "Verbraucher:innen mit geringem Einkommen trifft der aktuelle Preisschock am Energiemarkt hart. (...) Angesichts explodierender Rechnungen wäre eine Unterstützung von durchschnittlich mindestens 500 Euro pro Haushalt angemessen", so vzbv-Vorstand Klaus Müller.

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft.de

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