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Energieverbrauch gesunken, Heizkosten gestiegen

02.10.2020
Energieverbrauch gesunken, Heizkosten gestiegen

Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aktuell mitteilt, sind die Heizkosten in Deutschland 2019 höher ausgefallen als im Vorjahr. Und dies, obwohl der Energieverbrauch für das Heizen erstmals seit 2015 sank. Für die DIW-Analyse "Wärmemonitor 2019" hat der Essener Energiedienstleister Ista die Heizkostenabrechnungen von rund 300.000 Mehrfamilienhäusern ausgewertet.

Preise für Erdgas und Heizöl gestiegen

Haushalte in Deutschland mussten nach Berechnungen des DIW 2019 durchschnittlich 2,4 Prozent mehr für das Beheizen von Wohnungen und Häusern aufwenden als im Jahr zuvor. Auschlaggebend waren höhere Preise für Erdgas und Heizöl: Sie lagen im bundesweiten Mittel um 5,6 Prozent über dem Vorjahresstand.

Heizenergieverbrauch auf Zehn-Jahres-Tief

Erstmals seit 2015 sei im vergangenen Jahr der Heizenergieverbrauch in Deutschland gesunken (-3,2 Prozent), heißt es im Wärmemonitor. Mit durchschnittlich 130 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche in Mehrfamilienhäusern habe der Bedarf auf dem Niveau des Jahres 2010 gelegen.

Regionale Unterschiede bei Verbrauch und Kosten

Die regionalen Unterschiede beim Heizenergieverbrauch, aber auch bei den Preisen seien groß, urteilt das DIW. So sei in westdeutschen Haushalten im Schnitt um sieben Prozent mehr geheizt worden als im Osten. Am höchsten fiel der Bedarf laut Analyse im Saarland aus, am niedrigsten in Mecklenburg-Vorpommern. Das höchste Preisniveau bei Gas und Öl verzeichnete das DIW ebenfalls im Saarland, das geringste in Hamburg.

Ernüchterung trotz gesunkener CO2-Emissionen

Ebenfalls untersucht wurden die durch das Heizen entstandenen CO2-Emissionen: Sie sind laut DIW seit 2010 um rund 21 Prozent gesunken, von 29 auf 23 Kilogramm pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche. Aber: Der Rückgang sei kaum den Anstrengungen für mehr Gebäudeeffizienz geschuldet, heißt es von Seiten des DIW. Vielmehr seien die gesunkenen Emissionen zum größten Teil auf die wärmeren Winter der vergangenen Jahre zurückzuführen. Temperaturbereinigt betrage das CO2-Minus in den vergangenen zehn Jahren lediglich 2,6 Prozent.

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft.de

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