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Gasanbieter und Gasversorger in Deutschland

Es gibt über 900 Gasanbieter in Deutschland. Zusammen bieten die Versorger mehr als 16.000 Gastarife an. Kein Gasanbieter ist mehr marktbeherrschend. Verbraucher können im Schnitt in ihrem Postleizahlengebiet zwischen rund 90 Anbietern wählen.

Der deutsche Gasmarkt hat sich seit der Liberalisierung der nationalen Energiemärkte im Jahr 1998 und dem endgültigen Durchbruch der freien Anbieterwahl 2006 massiv gewandelt. War der Markt in früheren Zeiten von regionalen Versorgungsmonopolen geprägt und damit quasi wettbewerbsfrei, so haben Verbraucher heute die Wahl zwischen über 900 Gasanbietern und mehr als 16.000 Gastarifen.

Im Unterschied zur deutlich ausgeprägteren Dynamik im deutschen Strommarkt haben sich die Liberalisierungseffekte auf dem Gasmarkt sehr viel später und schleppender eingestellt. Noch Jahre nach der Liberalisierung hemmten langfristige Lieferverträge und konkurrenzarme Strukturen die Wahl- und Wechselmöglichkeiten der Verbraucher. Inzwischen ist jedoch spürbar Bewegung in den Gasmarkt gekommen und der Wettbewerb zwischen den Anbietern nimmt stetig zu. Dies zeigt sich unter anderem in der Zahl der durchschnittlich verfügbaren Gasanbieter je Postleitzahlengebiet. Laut Daten der Bundesnetzagentur können Gaskunden heute im Schnitt zwischen rund 90 Unternehmen wählen, reine Haushaltskunden immerhin noch zwischen 75 Anbietern. Das Bundeskartellamt geht davon aus, dass im Privatkundengeschäft mit Gas inzwischen kein Anbieter mehr marktbeherrschend ist. Die drei absatzstärksten Gasanbieter auf dem bundesweiten Markt für die Belieferung von Haushaltskunden außerhalb der Grundversorgung erreichen zusammen nur noch einen Marktanteil von wenig mehr als 20 Prozent.

Über 900 Gasanbieter in Deutschland

Der Gasmarkt im Überblick

  • Bundesweit sind über 900 Gasanbieter aktiv

  • Zusammen bieten die Versorger mehr als 16.000 Gastarife an

  • Im Schnitt können deutsche Gaskunden in ihrem Postleizahlengebiet zwischen rund 90 Anbietern wählen

  • Kein Gasanbieter ist mehr marktbeherrschend

Grundversorger vs. Alternativanbieter

In Deutschland übernehmen Grundversorger in den ihnen zugeteilten Netzgebieten automatisch die Gasbelieferung von privaten Haushaltskunden, sofern diese nicht selbst aktiv werden und ihren Anbieter bzw. Tarif wechseln. Kennzeichen der Grundversorgung ist ein in der Regel verhältnismäßig hoher Preis, der mitunter deutlich über den Kosten alternativer Tarifmodelle liegt. Stadtwerk- und konzernunabhängige Anbieter offerieren ihren Kunden in Sonderverträgen häufig attraktive Preise und spezielle Boni, beispielsweise in Form von Wechselprämien. Auch durch den Abschluss von Sonderverträgen bei Grundversorgern können Gaskunden durchaus spürbare Preisvorteile erzielen.

Laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (Stand 2016) wird der mit Abstand größte Teil der Haushaltskunden in Deutschland über einen Sondertarif des lokalen Grundversorgers beliefert. Knapp ein Viertel der Privatkunden bezieht Gas im Rahmen der Grundversorgung. Der Anteil der Haushalte, die durch einen alternativen Gasanbieter beliefert werden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt inzwischen ebenfalls bei einem knappen Viertel.

Exkurs: Gasmarkt-Liberalisierung 1998 – 2006

Den Beginn der Gasmarkt-Liberalisierung in Deutschland markiert die Energierechtsnovelle von 1998. Sie eröffnete deutschen Strom- und Gaskunden erstmals die freie Anbieterwahl. Während sich der Strommarkt vergleichsweise zügig öffnete, tat sich der Wettbewerb im Gasbereich zunächst schwer. Neue Anbieter sahen sich mit zahlreichen Hürden auf dem Weg zum Markteintritt konfrontiert: Langjährige Lieferverträge, Quersubventionen zwischen Konzernen und eine fehlende Regulierungsinstanz zementierten die alten Strukturen. Erste Fortschritte ergaben sich mit der Übernahme der Kontrolle über die Gasnetze durch die Bundesnetzagentur ab 2005. Parallel dazu wurden die nach wie vor bestehenden Versorgungsmonopole auf dem deutschen Markt im Zuge europäischer Gas-Richtlinien für gesetzeswidrig erklärt. Im Jahr 2006 stellte das Bundeskartellamt schließlich klar, dass Gaskunden ihren Versorger ab sofort frei wählen könnten und traf eine entsprechende Vereinbarung mit den marktbeherrschenden Konzernen. Diese beugten sich der Marktöffnung vor dem Hintergrund eines vom Kartellamt angestrebten Missbrauchsverfahrens wegen überhöhter Preise. Damit wurde die lange Zeit nur theoretische Möglichkeit zum Gasanbieterwechsel für Privatkunden endlich Realität.

Gasanbieter: Energiekonzerne, Stadtwerke, alternative Anbieter

Von der stark gestiegenen Zahl der Gasanbieter in Deutschland profitieren in erster Linie die Verbraucher – durch erhöhten Wettbewerb, signifikante Preisunterschiede, vielfältige Vertragsmodelle und einen generell immer heterogener werdenden Anbietermarkt. Neben großen Energiekonzernen und regional tätigen Stadtwerken prägt mittlerweile auch eine steigende Zahl von alternativen Anbietern die hiesige Gasversorgung.

Große Energiekonzerne wie E.ON, RWE und EnBW gehören zu den bedeutendsten Gasversorgern in Deutschland. Sie beliefern private wie gewerbliche Kunden im gesamten Bundesgebiet und betreiben dazu großflächige Netze mittels eigener Gesellschaften. Auch regional bzw. kommunal angesiedelte Versorgungsunternehmen, in erster Linie Stadtwerke, betreiben in ihrem Liefergebiet für gewöhnlich eigene Verteilnetze. Zahlreiche Unternehmen aus der Kategorie der alternativen Anbieter haben sich hingegen auf das reine Vertriebsgeschäft konzentriert. Dazu zählen sowohl preisgünstige Gasdiscounter, überregional aktive Stadtwerke-Marken und -Kooperationen sowie ökologisch orientierte Anbieter von Klima- und Biogasprodukten.


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